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Integrativer Naturschutz als Beitrag zu einer nachhaltigen Landschaftsnutzung am Beispiel des Verdichtungsraumes Koblenz-Neuwied
Die Nutzung der Flächen im Verdichtungsraum Koblenz-Neuwied unterlag in den vergangenen Jahrzehnten einer hohen Dynamik. Die großzügige Ausweisung von Gewerbegebieten und stark wachsenden Siedlungsflächen haben das Landschaftsbild verändert und die Situation für den Naturschutz verschlechtert, so dass die Umsetzung übergeordneter landespflegerischer Ziele fraglich wird. In den verbliebenen Freiräumen ist dadurch der Nutzungsdruck durch Landwirtschaft, Rohstoffabbau, Trinkwasserschutz und Naherholungs- und Freizeitaktivitäten immer stärker geworden.
Nach dem Umweltprogramm des Landes Rheinland-Pfalz (1990) ist der Arten- und Biotopschutz vor allem durch einen Naturschutz auf der gesamten Landesfläche anzustreben. Das Konzept des Integrativen Naturschutzes sieht deshalb die Beachtung naturschutzfachlicher Belange auch auf den wirtschaftlich genutzten Flächen vor. In diesem Forschungsvorhaben wurden die Möglichkeiten für die Umsetzung dieses Konzeptes anhand des Verdichtungsraumes Koblenz-Neuwied untersucht. Dazu wurden zum einen die biogeographischen Bedingungen untersucht, zum anderen eine sozial-ökologische Analyse wichtiger gesellschaftlicher Nutzungen durchgeführt. Dies geschah beispielhaft an Hand des landwirtschaftlichen Sektors und der Naherholungsnutzung. Die Dissertation wurde von Dr. rer. nat. Ulrich Rehberg, Dipl.-Biol. durchgeführt und von Professor Dr. Heinz Karrasch am Geographischen Institut der Universität Heidelberg betreut.
Weitere Informationen
Kontakt: Dr. rer. nat. Ulrich Rehberg, Dipl.-Biol.; Dr. rer. nat. Stephan Lingner, Dipl.-Geol.
Betreuung: Professor Dr. Heinz Karrasch (Universität Heidelberg)
Promotion: 2002Die Dissertation kann bei der Universität Heidelberg herunter geladen werden:
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