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17.05.12

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Biodiversität. Wissenschaftliche Grundlagen und gesellschaftliche Relevanz

Die Zerstörung der natürlichen Vielfalt ist ein kontrovers diskutiertes Problem der Entwicklung moderner Gesellschaften. Dabei wird stillschweigend angenommen, dass Beschreibung und Quantifizierung von Biodiversität wissenschaftlich eindeutig geklärt seien. Im Gegensatz zu dieser Erwartung sind aber bisher weder von seiten der Biologie noch anderer – mit entsprechenden Parametrisierungen befasster Disziplinen wie der Ökonomie – einheitliche Konzepte vorgelegt worden, die Basis für eine Messbarkeit sein können. Schwerpunktmäßig befasst sich die Projektgruppe mit der Frage, welche wissenschaftlichen Methoden und Ergebnisse nötig sind, um begründet von „Biodiversität“ sprechen zu können. Dieses Problem wurde aus Sicht der einschlägigen Disziplinen durch Experten der Bereiche Mikrobiologie, zoologische/botanische Systematik, Züchtungsgenetik, Paläontologie sowie Wissenschaftstheorie und Ethik dargestellt.

 

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Projektgruppe

  • Professor Dr. phil. Peter Janich, Marburg (Vorsitz)

  • Professor Dr. rer. nat. Rudolf Amann, Bremen

  • Dr. phil. nat. Klaus Ammann, Bern

  • Professor Dr. rer. nat. Heinz Saedler, Köln

  • Professor Dr. phil. Fritz F. Steininger, Frankfurt a. M.

  • Dr. rer. nat. Michael Türkay, Frankfurt a. M.

  • Professor Dr. jur. Dr. h. c. Rüdiger Wolfrum, Heidelberg

 

Projektkoordination: Dr. rer. nat. Kathrin Prieß, M.ès.sc.

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Weitere Informationen zu

Biodiversität

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