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10.02.12

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Ethische Fragen und gesellschaftliche Folgen der Humangenetik

Die Ergebnisse der Erforschung des menschlichen Genoms sowie deren diagnostischer und klinischer Einsatz werfen in mannigfacher Weise ethische, rechtliche und gesundheitsökonomische Fragen auf, die sich aus der gewonnenen Vielfalt an Handlungsoptionen und der daraus resultierenden Entscheidungsunsicherheit ergeben und für deren Behandlung noch keine eingespielten und akzeptierten gesellschaftlichen Verfahren vorliegen. Schwerpunkt der Arbeit war die Frage nach den Konsequenzen eines möglichen Einsatzes von genetischen Tests im Gesundheitswesen. Die Erhebung und Vermittlung von krankheitsrelevantem genetischen Wissen sollte demnach in gesellschaftlich etablierte Prozeduren wie etwa interdisziplinäre Beratungskonzepte integriert werden. Für den Bereich der privaten Lebens- und Krankenversicherung wird unter der Voraussetzung, dass die Grundversorgung gesichert ist, kein zusätzlicher Regulierungsbedarf gesehen.

 

 Das Projekt fand im Rahmen der ethischen Begleitforschung in der BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck statt.

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Projektgruppe

  • Professor Dr. med. Claus R. Bartram, Heidelberg (Vorsitz);

  • Professor Dr. Jan P. Beckmann, Hagen;

  • Professor Dr. rer. pol. Friedrich Breyer, Konstanz;

  • Professor Dr. phil. Christa Fonatsch, Wien;

  • Professor Dr. rer. nat. Georg Fey, Erlangen;

  • Professor Dr. phil. Dr. theol. Bernhard Irrgang, Dresden;

  • Professor Dr. jur. Jochen Taupitz, Mannheim.

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Humangenetik

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