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Projektleitung: Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol.
Einen Auszug aus der Studie können Sie hier herunterladen:
Download (PDF)Memorandum: F. Breyer et al.: Organmangel. Ist der Tod auf der Warteliste unvermeidbar? Springer-Verlag, 2006
Dokumentation: Graue Reihe 39: M. Engelhard, F. Breyer (Hrsg.): Anreize zur Organspende, 11/2006
Laufzeit: 7/03–6/06
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Anreize zur Organspende
Der Mangel an Spenderorganen in der Transplantationsmedizin ist ein Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Da jedes Jahr in Deutschland nahezu 1.000 Patienten auf der Warteliste sterben und etwa 12.000 Patienten auf der Warteliste teilweise großes Leid ertragen, darf die Gesellschaft den Organmangel nicht ignorieren, sondern muss immer wieder von neuem nach Lösungen suchen und ohne Tabus über unterschiedliche Handlungsoptionen diskutieren.
Die vorliegende Studie ist das Ergebnis einer interdisziplinären Forschungsarbeit. Sie geht den Ursachen des Organmangels auf den Grund und zeigt Wege zu seiner Behebung auf. Somit richtet sie sich an Wissenschaft, Politik, Medizin, Betroffene und an die interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus der Untersuchung steht zunächst die postmortale Organspende. Entscheidende Faktoren, die zur Erhöhung des Organaufkommens führen können, sind die Beteiligung der Krankenhäuser an der Erkennung potentieller Organspender, die Koordinierung der Organspende und die Erlaubnis einer Organentnahme durch Spender oder Angehörige. Es werden Strategien aufgezeigt, diese Faktoren positiv zu beeinflussen. Sie reichen unter anderem von einer besseren Refinanzierung der Krankenhäuser, über eine Aufhebung des Monopols der Koordinierungsstelle, bis zur Einführung der Widerspruchslösung. Hinsichtlich der besonderen Knappheit an Nieren- und Lebertransplantaten werden auch kontrovers diskutierte Ansätze zur Ausweitung der Lebendspende aufgegriffen.
Projektgruppe
Professor Dr. rer. pol. Friedrich Breyer, Konstanz, (Vorsitz);
Professor Dr. jur. Wolfgang van den Daele, Berlin;
Professor Dr. med. Gundolf Gubernatis, Wilhelmshaven;
Professor Dr. phil. Hartmut Kliemt, Duisburg;
Professor Dr. jur. Dr. med. Christian Kopetzki, Wien;
Professor Dr. med. Hans Jürgen Schlitt, Regensburg;
Professor Dr. jur. Jochen Taupitz, Mannheim.
Projektkoordination: Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol.



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