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Abgeschlossene Projektgruppen
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Projektkoordination: Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol.
Buchpräsentation „Pharming“ am 30.10.2008
Memorandum: E. Rehbinder et al.: Pharming. Promises and risks of biopharmaceuticals derived from genetically modified plants and animals,Springer 2009 (Ethics of Science and Technology Assessment, Band 35)
Graue Reihe 43: M. Engelhard et al. (Hrsg.): Pharming. A New Branch of Biotechnology, 11/2007
R. Pardo et al.: „The role of means and goals in technology acceptance. A differentiated landscape of public perceptions of pharming“. EMBO reports Vol. 10(10) 2009
Laufzeit: 7/06–12/08
Förderung: BMBF-Wettbewerb für interdisziplinäre Nachwuchsgruppen im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse
Pharming. Gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere als Arzneimittel-Produktionsstätten der Zukunft?
Pharming ist eine neue Anwendung der Biotechnologie, bei der transgene Pflanzen und Tiere als lebende „Fabriken“ zur Produktion von Biopharmazeutika genutzt werden. Die vorliegende interdisziplinäre Studie analysiert den technischen Entwicklungsstand von Pharming und geht den ökologischen, ethischen und rechtlichen Fragen nach, die diese neue Technik aufwirft. Teil des Memorandums ist eine aufwendige empirische Untersuchung zur Einstellung der Öffentlichkeit zum Pharming.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Pharming eine potentiell konkurrenzfähige Methode zur Produktion wichtiger Biopharmazeutika ist. In einigen Fällen stellt Pharming sogar die einzige Methode für die Produktion von Arzneimitteln dar. Allerdings birgt Pflanzen-Pharming eine Reihe von ökologischen Risiken, die nur zum Teil präventiv beherrschbar sind. So sind alle genetischen und physikalischen Methoden, die das unkontrollierte Ausbreiten von Pharming-Pflanzen verhindern sollen, nicht dauerhaft zuverlässig. Das Tier-Pharming birgt darüber hinaus Risiken für das Wohlergehen der verwendeten Tiere.
Die Autoren empfehlen für die notwendige Risiko-Nutzen-Analyse eine Einzelfallprüfung unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips. Außerdem werden Empfehlungen zur Vereinheitlichung des europäischen Rechtsrahmens und zur Verbesserung der Prüfungs- und Zulassungsverfahren vorgelegt. Schließlich fordern die Autoren einen hohen Grad an Unabhängigkeit und Transparenz im Zulassungsverfahren.
Projektgruppe
Professor Dr. jur. Eckard Rehbinder, Universität Frankfurt (Vorsitzender)
Rikke Bagger Jørgensen, Ph.D., Risø National Laboratory, Roskilde
Professor Rafael Pardo Avellaneda, Ph.D., Fundación BBVA, Madrid
Professor D.Phil. Angelika Schnieke, TU München, Weihenstephan
Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol., Bad Neuenahr-Ahrweiler (Nachwuchswissenschaftlerin)
Kristin Hagen, Ph.D., Bad Neuenahr-Ahrweiler (Nachwuchswissenschaftlerin)
Dr. med. Felix Thiele, M.Sc., Bad Neuenahr-Ahrweiler (Nachwuchsgruppenleiter)
Projektkoordination: Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol.



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