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Projektkoordination: Dr. Michael Decker
Memorandum: T. Christaller et al.:
Robotik. Perspektiven für menschliches Handeln in der zukünftigen Gesellschaft.
Springer 2001 (Wissenschaftsethik und Technikfolgenbeurteilung, Band 14)Laufzeit: 02/99–12/01
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Robotik. Optionen der Ersetzbarkeit des Menschen
Roboter haben sich bereits erste Nischen im Markt der Dienstleistungen erobert. Ausgerüstet mit Sensoren, Bewegungsapparaten und einer robusten Steuerung übernehmen sie Aufgaben, die sonst von Menschen erledigt werden müssten. Die Fortschritte der die Robotik beeinflussende Forschungsgebiete wie Künstliche Intelligenz, Mechatronik und Mikrosystem-Technik scheinen es zukünftig zu ermöglichen, dass Handlungen von Maschinen übernommen werden, die bisher ausschließlich von Menschen durchgeführt wurden. Es galt, Kriterien zu finden, anhand derer die Ersetzbarkeit des Menschen durch künstliche Agenten beurteilt werden kann: Soll, kann, darf der Mensch ersetzt werden? Es wurden sowohl konkrete Empfehlungen für rechtliche und finanzielle Regulierungen formuliert als auch allgemeine Hinweise zum zukünftigen Umgang mit modernen Robotern gegeben. Hierzu gehört die Empfehlung, robotische Systeme für die Ergänzung und Erweiterung menschlicher Aktionsräume einzusetzen, nicht jedoch als Ersatz für verantwortungsvolles menschliches Handeln.
Projektgruppe
Professor Dr. rer. nat. Thomas Christaller, Sankt Augustin (Vorsitz);
Professor Dr. med. Joachim Gilsbach, Aachen;
Professor Dr.-Ing. Gerd Hirzinger, Oberpfaffenhofen;
Professor Dr. med. Dr. sc. Karl Lauterbach, Köln;
Professor Dr. jur. Dr. soc. oec. Erich Schweighofer,Wien;
Professor Dr.-Ing. Gerhard Schweitzer, Zürich;
Professor Dr. phil. Dieter Sturma, Essen.
Projektkoordination: Dr. Michael Decker



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