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Öffentliche Abendveranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften: „Nicht einwilligungsfähige Patienten in der Arzneimittelforschung“
Dienstag, 25. Oktober 2011
Beginn: 19.00 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Minderjährige, psychisch Kranke, Demenzkranke und Intensivpatienten gehören zu der Gruppe nicht einwilligungsfähiger Patienten. Deren therapeutische Versorgung ist alles andere als zufriedenstellend: So ist etwa ein großer Teil der Arzneimittel, die Kindern und Jugendlichen verabreicht werden, nicht speziell für diese zugelassen. Das führt zu unerwünschten Nebenwirkungen. Es ist eine dringende Aufgabe, die therapeutische Situation der Betroffenen zu verbessern – dies ist wiederum mit einer Reihe ethischer, juristischer und ökonomischer Fragen verbunden. Unter anderem ist zu klären, in welchem Ausmaß mit Risiken verbundene Forschung in der Gruppe nicht einwilligungsfähiger Patienten moralisch und rechtlich zulässig ist. Sowohl für die forschende Arzneimittelindustrie als auch für Universitäten ist es zudem schwierig, eine ausreichende Anzahl an Probanden zu finden.
Diskutiert werden diese Probleme jeweils durch einen Vertreter der Wissenschaft, eines Patientenverbandes und der Arzneimittelindustrie.
19.00–19.15
Einführung und Moderation:
Günter Stock
(Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften)
Verschiedene Perspektiven zum Thema – Einführende Kurzvorträge
19.15–19.35
Hanfried Helmchen
(ehem. Direktor der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik, Freie Universität Berlin)
19. 35–19.55
Laila Narouz-Ott
(Global Regulatory Strategist, Bayer HealthCare)
19.55–20.15
Heike von Lützau-Hohlbein
(Vorsitzende Deutsche Alzheimer Gesellschaft)
20.15–20.45
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