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Pressegespräch in der Europäischen Akademie GmbH: Vorstellung aktueller Projekte
Donnerstag, 22. Februar 2007
Bad Neuenahr-Ahrweiler, 22. Februar 2007. – Die Europäische Akademie GmbH, gegründet 1996 in Bad Neuenahr-Ahrweiler, befasst sich mit der Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen. Im vergangenen Jahr feierte sie ihr zehnjähriges Bestehen; seit ihrer Gründung wurden ca. dreißig Projekte abgeschlossen.
Der Direktor der Akademie, Professor Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann, sowie drei Projektgruppenleiter stellten am Donnerstag der Presse die Arbeit der Einrichtung vor. Der Schwerpunkt der Akademie liegt in der wissenschaftlichen Erforschung von Themen aus Technik, Umwelt und Medizin. Dazu werden Ergebnisse der einschlägigen Fachrichtungen mit Untersuchungen in Philosophie, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften interdisziplinär zusammen getragen. Die Akademie hat das Ziel, in wissenschaftlicher Unabhängigkeit einen Dialog mit Politik und Gesellschaft zu führen.
Die folgenden Projektgruppen nahmen 2006 ihre Arbeit auf und werden 2008 bzw. 2009 ihre Ergebnisse veröffentlichen:
- Die forschungsleitende Funktion informationswissenschaftlicher Metaphern und ihre Relevanz für die Transformation von Menschenbildern;
- Brennstoffzellen und virtuelle Kraftwerke als Elemente einer nachhaltigen Entwicklung. Innovationsbarrieren und Umsetzungsstrategien;
- Potentiale und Risiken des pharmazeutischen Enhancements psychischer Eigenschaften;
- Pharming. Gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere als Arzneimittel-Produktionsstätten der Zukunft?;
- Verantwortung für zukünftige Generationen. Schulische Umsetzung von Nachhaltigkeit;
- Die gesellschaftliche Bedeutung elektrischer Energieversorgungsnetze.
Drei Projektleiter stellten beispielhaft die Arbeit an ihren Projekten vor: Dr. Margret Engelhard sprach über „Pharming“. Dies ist eine neue Anwendung der Biotechnologie, bei der transgene Pflanzen und Tiere als lebende „Fabriken“ zur Produktion von Biopharmazeutika genutzt werden. Dr. Bert Droste-Franke erläuterte das Projekt „Brennstoffzellen und virtuelle Kraftwerke“. Brennstoffzellensysteme sind effektive hochtechnologische Energieumwandlungssysteme, die positiv im Bereich des Wirkungsgrads, des Eigenverbrauchs sowie bei den Treibhausgasemissionen abschneiden und somit zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Dr. Ruth Klüser ging auf „Elektrische Energieversorgungsnetze“ ein. Obwohl wir stabile elektrische Energieversorgungsnetze brauchen, gibt es immer wieder Probleme für die Versorgungssicherheit, zum Beispiel durch deregulierungsbedingten Netz-Unterinvestitionen sowie Stabilitätsprobleme beim Ausbau des europäischen Verbundnetzes.
Der nächste Forschungsbericht der Jahre 2005 und 2006, der im März veröffentlicht werden wird, stellt die Arbeit und Entwicklung der Europäischen Akademie GmbH vor.
Kontakt:
Katharina Mader, M.A./Friederike Wütscher
katharina.mader@ea-aw.de
friederike.wuetscher@ea-aw.de
Fon: +49 (0) 2641 973-300
Fax: +49 (0) 2641 973-320


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