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18.05.12

Biodiversität – Wissenschaftliche Grundlagen und gesellschaftliche Relevanz

9.–10.9.2002

Dieses Fachgespräch wurde von der Europäischen Akademie in Zusammenarbeit mit dem Philosophischen Institut Marburg organisiert. Im Rahmen dieses Symposiums wurden insbesondere Status und Bedeutung der Molekularbiologie für die Beschreibung von Biodiversität sowie das Verhältnis der Molekularbiologie zu anderen Disziplinen diskutiert. Zudem wurden einige Ergebnisse der Projektgruppe „Biodiversität. Wissenschaftliche Grundlagen und gesellschaftliche Relevanz“ der Europäischen Akademie präsentiert.

Es wurde herausgestellt, dass die Molelularbiologie die Biodiversitätsforschung substanziell unterstützen kann, und zwar auch in Feldern in denen ein Artkonzept nur sehr begrenzt angewendet werden kann (z.B. in der Mikrobiologie). Auch die teils mehr oder weniger offensichtlichen reduktionistischen Ansätze konnten in diesem interdisziplinären Kreis kritisch diskutiert werden. Weiterhin wurde die Frage der Relevanz und der eigentlichen Ziele einer Biodiversitätserhaltung für die Gesellschaft aufgeworfen. Diese kann nach der Meinung einiger Telnehmer nicht befriedigend von den naturwissenschaftlichen Disziplinen selbst beantwortet werden, sondern bedarf – in einem gesellschaftlichen Diskurs – der Klärung.

Teilnehmer: Professor Dr. Rudolf Amann (Bremen), Professor Dr. Jürgen Bereiter-Hahn (Frankfurt/M.), Professor Dr. Michael Bölker (Marburg), Priv.-Doz. Dr. Broder Breckling (Bremen), Dr. Michael Gudo (Frankfurt/M.), Dr. Dr. Mathias Gutmann (Marburg), Professor Dr. Peter Janich (Marburg), Professor Dr. Dr. Peter Kämpfer (Giessen) and Professor Dr. Ramón Rosselló-Mora (Mallorca), Professor Dr. Rainer Marggraf (Göttingen), Professor Dr. Heinz Saedler (Köln), Dr. Michael Weingarten (Jena)

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