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10.02.12

Geistiges Eigentum und Copyright im multimedialen Zeitalter – Positionen, Probleme, Perspektiven

12.3.1998

In der sich herausbildenden Informationsgesellschaft werden über Netze auch zunehmend multimediafähige Produkte (Bild-, Ton- und Wort-Werke) vertrieben. Gespeicherte Daten können blitzschnell von einem Ort der Welt an einen anderen transferiert werden, und es gibt kaum eine Schranke, die daran hindert, derartige Werke herunterzuladen, zu kopieren, durch Bearbeitung zu verändern, weiterzugeben oder zu zerstören. Damit sind Fragen des Urheber- und Leistungsschutzes von entscheidender Bedeutung in der sich digitalisierenden Welt. Ziel des Fachgesprächs war, den (inter-)nationalen Diskussionsstand von Geistigem Eigentum und Copyright aus verschiedenen Blickwinkeln hinsichtlich erreichter Positionen und offener (Forschungs-)Fragen zu erfassen. Vorrangig war dabei die Suche nach vorhandenen oder möglichen Lösungsrichtungen der dargestellten Themen zum Gegenstand. Zudem erfolgte der Versuch einer themenorientierten „Bündelung“ des dargelegten Wissens aus der Sicht der Technikfolgenbeurteilung.

Teilnehmer: Justin Ashlock (Büro MdB Dr. Manuel Kiper, Bonn), Professor Dr. Gerhard Banse (Brandenburgische Technische Universität, Cottbus/Europäische Akademie, Bad Neuenahr-Ahrweiler), RegDir Dr. Peter Bartodziej (Bundesministerium der Justiz), Dr. Horst Blume (DLR, Köln), RegDir Josef Brink (Bundesministerium der Justiz, Bonn), MinRat Georg Bröhl (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie), Dr. Christoph Busch (Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Darmstadt), Frau Dusch (Universitätsverbund Multimedia NRW), Dipl.-Ing. Eberhard Eckert (Bonn), Dr. Armin Grunwald (Europäische Akademie, Bad Neuenahr-Ahrweiler), Rechtsanwalt Thomas Hermann (Rechtsanwälte Toews ž Hertel ž Marchand, Bonn), Dr. August Katern (BMG Entertainment New Technologies, Gütersloh), Johannes Kollbeck (Büro MdB Jörg Tauss, Bonn), Marion Korres (Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen (KoWi), Bonn/Brüssel), Rudolf Krause (Köln), Erna Kronthaler (IG Medien, Stuttgart), Dr. Christian J. Langenbach (Europäische Akademie), Professor Dr. Ferdinand Melichar (Verwertungsgesellschaft Wort, München), Dr. Lorenz Müller (Deutscher Bundestag, Enquête Kommission „Zukunft der Medien“, Bonn), Hans-Jürgen Niemeier (CONET Consulting GmbH, Hennef), Karl-Michael Nigge (Europäische Akademie), Professor Dr. Helmut Reimer (TeleTrusT Deutschland e.V., Erfurt), Klaus-Werner Schröder (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn), RRin Bettina Sprenger (Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Düsseldorf), Monika Stobbe (Deutscher Multimedia Verband, Düsseldorf), Dr. Otto Ulrich (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn), Dr. Silke von Lewinski (Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht, München), Dr. Marlene Wartenberg (Poll-Ventroni-Wartenberg, Düsseldorf), Peter Zoche, M.A. (Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung, Karlsruhe)

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