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04.02.12

Nachhaltige Entwicklung und Innovation in einer globalisierten Wirtschaft

Sparkassen-Forum-Vortragsveranstaltung der Kreissparkasse Ahrweiler und der Europäischen Akademie mit Professor Dr. rer. pol. Ulrich Steger

Sparkassendirektor Dieter Zimmermann konnte eine große Gästeschar bei der -Forum-Vortragsveranstaltung zum Thema „Nachhaltige Entwicklung  und Innovation in einer globalisierten Wirtschaft“ im SETA Hotel, Bad Neuenahr, begrüßen. Als Referent für die von der Kreissparkasse Ahrweiler gemeinsam mit der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissentschaftlich-technischer Entwicklungen GmbH durchgeführten Veranstaltung war Professor Dr. rer. pol. Ulrich Steger eingeladen worden.
Der Direktor der Europäischen Adademie, Professor Dr. Carl Friedrich Gethmann, stellte den Referenten vor. Professor Steger, 58, lehrt seit 1995 am Internationalen Institut für Management und Development (IMD) in Lausanne, eine der „ersten Adressen“ für internationale Management-Ausbildung. Er leitet dort das Forum für Corporate Sustainability Management, ein Forschungsverbund für multinationale Firmen und die Global Corporate Governance Research Initiative. Zuvor war er politisch als Bundestagsabgeordneter und Minister für Wirtschaft in Hessen aktiv. Seine praktischen Erfahrungen in der Wirtschaft sammelte er u. a. als Vorstandsmitglied bei Volkswagen. Bei der Europäischen Akademie leitet er z. Zt. das Forschungsprojekt “Nachhaltige Entwicklung und Innovation im Energiebereich“.
Globalisierung _ Nachhaltigkeit _ Innovation waren die Schwerpunkte des Vortrages von Professor Steger. Er ist sich sicher, dass unabhängig von der gegenwärtigen Rezession die wichtigsten Länder in Europa, Nordamerika und Asien wirtschaftlich, kulturell und politisch weiter zusammenwachsen werden. Trotz spektakulärer Proteste und einer neuen stärkenden Rolle des Staates in Sicherheitsfragen scheint dieser Prozess unaufhaltsam, wird aber oft nicht gut verstanden. Im Vortrag erläuterte er die „Treiber“, den Nutzen sowie die Risiken dieses Prozesses.
Ähnliches gilt für das Schlagwort von der „Nachhaltigen Entwicklung“, mit dem versucht wird, ökonomische, soziale und ökologische Kriterien langfristiger Perspektive  besser zusammenzuführen. Zentrales Beispiel ist dabei die Energieversorgung, bei der sich durch den Nahostkonflikt kurzfristig neue Risiken ergeben und langfristig die Verbrennung fossiler Brennstoffe zu einer Reihe ökologischer und sozio-ökonomischer Probleme führen dürfte.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Forschungsgruppe an der Europäischen Akademie wurden Innovationen als „Problemlöser“ diskutiert, um auch unter den globalen Bedingungen wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, soziale Sicherheit und Umweltschutz miteinander verbinden zu können.

Die anschließende Diskussion führte zu weiteren informativen Erkenntnissen.

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