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Ethik technischen Handelns. Praktische Relevanz und Legitimation
Herbsttagung 1997:
20.–21.10.1997, Bad Neuenahr-Ahrweiler
Die Tagung verfolgte das Ziel, die Bedingungen zu ermitteln, die wirkungsvolle Technikethik ermöglichen. Sie setzte hiermit eine Diskussion fort, die sich anhand eines Artikels von Armin Grunwald in „Ethik und Sozialwissenschaften“ 7, 1996, S. 191–204 entwickelt hatte.
Im ersten Teil der Veranstaltung wurde in praktischer Hinsicht analysiert, wann und wie Technikethik konkreten Einfluss auf Technikgestaltung haben kann. Im zweiten Teil wurde in theoretischer Hinsicht hinterfragt, in welcher Weise die Resultate ethischer Beratungen legitimiert sind. Hiermit diente die Tagung einer Reflexion der Leistungsfähigkeit der Technikethik und der Zusammen- und Weiterführung des aktuellen Standes der Diskussion.
Referenten:
Christopher Speer (Deutscher Bundestag) „Ethik in der Politikberatung“, Dr.-Ing. Kurt A. Detzer (MAN AG München) „Das Unternehmen – Schnittpunkt von Wirtschafts- und Technikethik“, Professor Dr. Ortwin Renn (AFTA Stuttgart) „Ethische Erfordernisse für gesellschaftlichen Diskurs“, Professor Dr. Alexander Wittkowsky (Universität Bremen) „Die Verantwortung des Ingenieurs“, Professor Dr. Carl Friedrich Gethmann (Europäische Akademie) „Rechtfertigungsdiskurse“, Dr. Matthias Kettner (Kulturwissenschaftliches Institut Essen) „Neue Perspektiven in der Diskursethik“, Professor Dr. Christoph Hubig (Universität Stuttgart) „Pragmatische Entscheidungslegitimation angesichts von Expertendilemmata“.
Die Tagung und ihre Referate waren Grundlage für den Band 2 „Ethik in der Technikgestaltung“ der Schriftenreihe „Wissenschaftsethik und Technikfolgenbeurteilung“.


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