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03.09.10

Implementation and Limits of Interdisciplinarity in European Technology Assessment

Herbsttagung 2000:
13.–15.9.2000, Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Herbsttagung wurde als so genannte High-Level-Conference von der Europäischen Kommission im Rahmen des „Improving Human Research Potential and the Socio-Economic Knowledge Base“-Programmes gefördert. Dass TA ein interdisziplinäres Vorhaben ist, wird von nahezu allen Akteuren getragen, denn im Allgemeinen kann eine gesellschaftliche Fragestellung nicht von einer wissenschaftlichen Disziplin umfassend beantwortet werden. Der interdisziplinäre Ansatz wird allerdings sehr unterschiedlich umgesetzt. Das wird vor allem in der Beteiligung bzw. der Nicht-Beteiligung von Bürgern (Partizipation) deutlich. In den vergangenen Jahren ist eine stärkere Ausrichtung auf partizipative Verfahren in der TA zu erkennen. Auf der Konferenz wurde diskutiert, wie Interdisziplinarität in verschiedenen Verfahren umgesetzt, in verschiedenen Bereichen eingesetzt wird und welche Rolle dabei der Beteiligung von Bürgern zukommt.

Nach dem einführenden Vortrag von C. F. Gethmann „Participative Technology Assessment. Some Critical Questions„ wurde das Thema in drei Blöcken behandelt, in denen Methodologie, Politikberatung und Partizipation sowie Fallbeispiele diskutiert wurden. Vorgetragen haben (die Namen der Kommentatoren sind jeweils in Klammern genannt): S. Funtowicz „Postnormal Science“ (M. Carrier), M. Decker and A. Grunwald „Rational Technology Assessment and Interdisciplinary Research„ (R. Reuzel), D. Cope „Parliament, Paradox and Policy“ (M. Liakopoulos), I. Hronsky „Toward a cooperative learning by experts and lay participants in TA„ (O. Renn), A. Jovell „TA in Health Care“ (F. Thiele), J. Rotmans „Transition Management & Climate Change„ (J. van der Sluijs).

Die Vorträge und Kommentare sind in dem Band 11 der Buchreihe der Europäischen Akademie veröffentlicht worden.

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