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19.06.19

Radioaktive Abfälle. Technische und normative Aspekte ihrer Entsorgung

Auszug aus der Studie "Radioactive Waste" (deutsch)
Pressemitteilung Präsentation 10.10.2011 "Gorleben plus"

In der öffentlichen Debatte um die Kernenergie wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Frage der Endlagerung bisher nicht gelöst sei und dass daher die Kernenergie nicht verantwortet werden könne. In der zweieinhalbjährigen Bearbeitungsphase hat die Projektgruppe die grundlegenden Kriterien des Strahlenschutzes und die physikalisch-technischen Grundlagen der Auslegung von Endlagern für hochradioaktive Abfälle und abgebrannte Brennelemente zusammengestellt und einer kritischen Prüfung unterzogen. Auf dieser Grundlage hat sie rational gerechtfertigte Kriterien für die Beurteilung der verschiedenen Ansätze sowohl hinsichtlich ihrer technischen Erfordernisse als auch hinsichtlich der Erfordernisse eines angemessenen Schutzes von Mensch und Natur erarbeitet. Dabei wurden ethische, rechtliche und ökonomische Fragestellungen einbezogen. Diese normativen Fragen wurden abschließend mit den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen zu einer abschließenden Gesamtwürdigung der Handlungsoptionen zusammengeführt.

Projektgruppe

  • Professor em. Dr. rer. nat. Dr. med. h.c. Christian Streffer, Essen (Vorsitz)
  • Professor Dr. phil. Dr. phil. h.c. Carl Friedrich Gethmann, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • Professor Dr.-Ing. Wolfgang Kröger, Zürich
  • Professor em. Dr. jur. Eckard Rehbinder, Frankfurt a. M.
  • Professor Dr. rer. pol. Dr. h.c. Ortwin Renn, Stuttgart
  • Professor Dr. rer. nat. Klaus-Jürgen Röhlig, Clausthal


Projektkoordination: Dr. phil. Georg Kamp, M.A.

Tel./e-mail: +49 (0) 2641 973-308 • georg.kamp ea-aw.de