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19.06.19

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Umgebungslärm. Risikobeurteilung und Regulation am Beispiel des Verkehrsbereiches

Umgebungslärm kann als Gefährdung angesehen werden. Trotz subjektiver Einschätzungen ist Lärm auch gesundheitlich relevant: So sind Hörverluste und manche Kreislaufprobleme eindeutig auf Lärmwirkungen zurückzuführen. Daneben behindert Lärm die Kommunikation und damit menschliches Zusammenleben. Diese Problemlage wurde nun zunehmend öffentlich wahrgenommen und führte zu einer Anzahl einschlägiger Regulationen auf nationaler und internationaler Ebene. Dennoch konnte dies den Konflikt zwischen Betroffenen und Schallemittenten nicht lösen. Der Fall des Fluglärms ist hier paradigmatisch: Einerseits wird der lärmverursachende Flugverkehr von den Betreibern als ökonomische Chance aufgegriffen und von den Reisenden zunehmend in Anspruch genommen. Andererseits scheint sich bei den Betroffenen eine zunehmende Lärmintoleranz einzustellen. Daher wurden im Rahmen dieses Projekts rationale Beurteilungen der Lärmrisiken und der Möglichkeiten ihrer Reduktion vorgenommen, ohne den gesellschaftlichen Nutzen und die Chancen von Mobilität aus dem Auge zu verlieren. Die Studie formuliert Vorschläge für weitergehende Regulierungen auf nationaler und europäischer Ebene.

Projektgruppe

  • Professor Dr. jur. Michael Kloepfer, Berlin (Vorsitz)
  • Professor Dr. med. Barbara Griefahn, Dortmund
  • Professor nadzw. Dr. hab. Andrzej M. Kaniowski, Lodz
  • Professor Gernot Klepper, Ph.D., Kiel
  • Professor Dr.-Ing. Gerhard Steinebach, Kaiserslautern
  • Professor Dr. Heinrich B. Weyer, Köln
  • Dr. jur. Peter Wysk, Münster

 

Projektkoordination: Dr. rer. nat. Stephan Lingner, Dipl.-Geol.