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22.09.18

Erster InnoSEn-Expertenworkshop identifiziert Hemmnisse und Maßnahmen im Bereich Lithium-Batterien in Deutschland

Mittwoch, 21. Februar 2018

Geolayout ausführender Stellen von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Universitäten (grün), Industrie (rosa), und Dienstleistern (blau) mit ihren Geokoordinaten in einem Netzwerk öffentlich geförderter Batterieforschungsprojekte, auf Basis der Batterieforum Deutschland Projektdatenbank. Die Knotengröße entspricht einem Clusteringmaß.

Am 5. Februar fand der erste Expertenworkshop im Rahmen des Projektes InnoSEn („Netzwerkanalyse und Simulation von Innovationsdynamiken neuer Schlüsseltechnologien im Energiebereich“) im EA Lab statt.

Eingeladen waren neben den Projektpartnern des DLR, Institut für Technische Thermodynamik, Abteilung Energiesystemanalyse, und des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektronische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen, insbesondere Expert*innen für Lithium-Batterien aus Wissenschaft, Wirtschaft und einschlägigen Branchenvertretern, um über Innovationshemmnisse und mögliche, die Technologieentwicklung fördernde Maßnahmen zu diskutieren.

Auf Kurzimpulse der Expert*innen hin folgte eine Diskussion und Einordnung der genannten Hemmnisse und Maßnahmen im Rahmen der Funktionen Technologischer Innovationssysteme. Die Expert*innen evaluierten darüber hinaus bereits erhobene Indikatoren. Die Ergebnisse stellen eine wesentliche Grundlage für die weitere Arbeit in InnoSEn dar.

Im Rahmen des Verbundprojekts InnoSEn soll ein Modell entwickelt werden, mit dem Innovationshemmnisse bei Schlüsseltechnologien der Energiewende analysiert und die Wirkungen von Maßnahmen simuliert werden können. Im Vordergrund der Analysen stehen die Untersuchung sozialer Innovationsnetzwerke und Kooperationen von Akteuren für die Umsetzung wesentlicher Schlüsseltechnologien. Wirkungen von Maßnahmen zur Beseitigung entsprechender Hemmnisse sollen über geeignete Simulationen von Wenn-Dann-Fragen analysiert werden, die sich auf die jeweils wichtigsten Akteure konzentrieren.

Ein weiterer Expertenworkshop ist für Ende des Jahres vorgesehen, um erste Ergebnisse der Simulationen zu diskutieren und die Analysen bei Bedarf anzupassen.