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17.01.19

Instrumente für epistemisch und sozial robuste Energieszenarien – Dr. Bert Droste-Franke am 24. September Vortragender bei der Energy Scenarios Conference in Karlsruhe

Dienstag, 25. September 2018

Dr. Bert Droste-Franke

Dr. Bert Droste-Franke, Leiter des Forschungsbereiches Energie, präsentierte am 24. September bei der Energy Scenarios Conference im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe den breiten Methoden- und Instrumentenmix der EA im Bereich Systemanalysen und Energieszenarien.

Herr Dr. Droste-Franke diskutierte in seinem Vortrag „Instruments for Epistemic and Socially Robust Energy Scenarios“ zunächst die Anforderungen an epistemisch und sozial stabile Szenarioanalysen und die entsprechenden praktischen Implikationen für geeignete Unterstützungsinstrumente. Des Weiteren stellte er Instrumente vor, die dafür an der EA European Academy kontinuierlich entwickelt werden. Ausgehend von der Darstellung einer EA-Lab-Umgebung und des Grundkonzeptes eines EA-Lab-Workflows zur Mitgestaltung von Analysen diskutierte Herr Dr. Droste-Franke die Methodik von EA-Expertengruppen und eine Systemauffassung, die hilft, wichtige systemische Zusammenhänge und erforderliche Analysen zu identifizieren. Darüber hinaus stellte Herr Dr. Droste-Franke unterstützende Werkzeuge zur Gestaltung von Szenarien in einem transdisziplinären Umfeld vor. Beispielhafte Anwendungen stammen aus laufenden, von der EA koordinierten Projekten, die sich mit der Mitgestaltung regionaler Energiekonzepte, der Systemanalyse von Innovationen und der Verknüpfung von Verkehr und stationärer Energieversorgung im nationalen Kontext befassen und von Bundesministerien und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert werden.

Die internationale Konferenz “Energy Scenarios – Construction, Assessment, and Impact” wird veranstaltet von der Helmholtz Research School on Energy Scenarios (ESS). Sie zielt darauf ab, den aktuellen Forschungsstand zu Energieszenarien darzustellen und vielversprechende weitere Forschungsfelder zu reflektieren. Sie bringt daher Nachwuchs- und Seniorwissenschaftler*innen aus verschiedenen akademischen Disziplinen und Ländern mit Praktiker*innen aus Politik, Privatwirtschaft und anderen Bereichen zusammen, die sich mit Energieszenarien befassen.